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Kratzen im Hals - das hilft

 

© sebra AdobeStock 274987201
So beginnen die meisten Erkältungen: Mit einem Kratzen im Hals! Gut beraten ist, wer dieses erste Warnsignal ernst nimmt und gleich gegensteuert – dann lässt sich die aufkeimende Krankheit vielleicht im Keim ersticken.
Zu den ersten Gegenmaßnahmen gehört die Stärkung des Immunsystems: Falls noch nicht erfolgt, sollte es spätestens jetzt mit reichlich Vitamin C und Zink unterstützt werden.
Nicht nur für den Hals, sondern insgesamt für die Aufrechterhaltung der Gesundheit ist es wichtig, sehr viel zu trinken. Sind die Schleimhäute gut befeuchtet, erschwert das den Krankheitserregern das Eindringen. Wasser ist immer zweckmäßig, doch spezielle Teemischungen aus beispielsweise Salbei, Eibisch, Malve, Spitzwegerich, Isländisch Moos, Thymian, Kamille … haben zusätzlich eine entzündungshemmende, beruhigende Wirkung. Mit Fenchelhonig gesüßt, wird zusätzlich ein eventuell vorhandener Hustenreiz gelindert. Unter den „Teeblättern“ hat sich Salvia officinalis, der Salbei, besondere Lorbeeren verdient. Er ist krampflösend, antiseptisch, adstringierend und hat sich als starker Verbündeter im Kampf gegen Erkältungskrankheiten erwiesen. Bei Hals-, Rachen-, Zahnfleisch- und Mundschleimhautentzündungen kann das Trinken von Salbeitee oder das Gurgeln damit Wunder wirken. Auch wenn die tieferen Atemwege betroffen sind wie bei Bronchitis und Keuchhusten, unterstützt Salbei die Heilung. Nebenbei bremst das Trinken von Salbeitee übermäßige Schweißbildung, lindert Blähungen sowie Magen- und Darmbeschwerden. Auch bei rheumatischen Erkrankungen soll sich der Genuss von Salbeitee positiv auswirken.
Zur Verwendung als Tee oder Mundspülung einfach einen Esslöffel getrocknete (in Arzneimittelqualität) Salbeiblätter mit 250 ml kochendem Wasser übergießen und zehn Minuten ziehen lassen. Mehr als drei Tassen des Tees täglich sollten jedoch nicht getrunken werden. Da Salbei östrogenartige Verbindungen enthält, wird schwangeren und stillenden Frauen von diesem Teegenuss abgeraten.
Auch das Lutschen von entsprechenden Bonbons und Pastillen bringt den Speichelfluss in Schwung, für heftigere Beschwerden gibt es auch Lutschtabletten, die neben den heilenden auch schmerzlindernde Eigenschaften haben.
Da Wärme gut tut, ist es empfehlenswert, den Halsbereich auch äußerlich warm zu halten. Überflüssig zu sagen, dass man die Stimme sowieso und möglichst sich insgesamt schonen sollte, damit der Körper sich ganz der Krankheitsabwehr widmen kann.
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